22.09.2007 Friedrichshafen
05.08.2006 Clausthal
17.06.2006 Clausthal
01.10.2005 Schöneiche
17.09.2005 Pohlitz
17.09.2005 Fürstenwalde
20.08.2005 Woltersdorf
31.07.2005 Waldsieversdorf
16.07.2005 Clausthal
03.07.2005 Storkow
11.06.2005 Frankfurt /Oder
11.06.2005 Schöneiche
10.06.2005 Müncheberg
Murphy - und kein Ende in Sicht...

Trotz der turbulenten Ereignisse des Vortages haben wir solide gemuggt und den Leuten vor der Bühne (leider nicht so zahlreich, dafür umso lauter ) den Tag versüßt. Ach so, ihr wollt wissen, welche turbulenten Ereignisse ich meine... na gut, hier sind sie: Am Vorabend des 31.07. saßen Miepe, Bert und Ich bei einer guten Flasche Wein zusammen, und haben in einer noblen Herberge in Bad Saarow angeregt darüber diskutiert, wie die sukzessiv-zyklische Bewegung von w-Phrasen durch den Spezifikator einer eingebetteten CP mit minimalistischen Mitteln zu analysieren ist. Bevor wir zu einer Lösung kamen, klingelte das Telefon und es herrschte Stille. Das konnte nichts Gutes bedeuten. Nur das Klingeln des Handys verhallte im Raum. Wer konnte das sein? - Es war Steffi. Christian nahm den Anruf an und das, was er jetzt hörte, ließ ihm das Blut in den Adern gefrieren, seine Stimmung war binnen weniger Sekunden am Boden. Unsere Diskussion war völlig vergessen. Ungeduldig warteten Bert und ich, dass Christian auflegt und berichtet, was sich zugetragen hat.

Nachdem er das Telefon weggelegt hatte und noch einen Schluck aus der geöffneten Flasche nahm, erzählte er, dass Bufi morgen nicht dabei sein kann. Zur Stille gesellte sich ein Gefühl der Beklemmung. Was nun??? Wie sollten die Flangers das Problem lösen? Wo war ein Ausweg? Ich öffnete erstmal eine neue Flasche, weil Christian die andere noch immer fest umklammerte. Wir redeten bis zum Morgengrauen und beschlossen, alles auf eine Karte zu setzen... Völlig fertig wachten wir am nächsten Tag auf. Ich blickte ins Bett von Daniel - doch zu meinem Erschrecken war es - es war leer. In Panik stürmte ich zu Christian, um seinen Rat zu hören. Er antwortete nur kurz, dass Daniel uns schon früh in Richtung Waldsieversdorf verlassen hat, um einem alten Freund einen Gefallen zu tun. Von der Situation erdrückt, aber trotzdem erleichtert, fiel ich in mein Bett zurück. Es waren noch ein paar Stunden bis zum Auftritt. Doch die Stunden vergingen schneller als mir lieb war.

In Waldsieversdorf angekommen suchten wir erst einmal den Bert. Er sagte, dass er eine Lösung gefunden hätte. Erleichtert bauten wir auf und als wir sahen, mit wem Daniel zurückkam, wussten wir, dass es heute in Waldsieversdorf ein gutes Ende nehmen würde. Daniel kam nämlich mit Micha. Und Micha ist ein äußerst fähiger Trompeter, der uns den Auftritt rettete. Vielen Dank für deine Dienste. Am selben Abend noch haben die Drei schon wieder in ihrer Runde in der besagten Herberge im Nobelort angeregt diskutiert. Nicht über Syntax, sondern über das Glück, das die Flangers hatten...

*Die oben geschilderten Ereignisse müssen nicht mit der Realität übereinstimmen.